Ich bin dann mal weg (und nähe mir ein Kleid) …

Hallo ihr Lieben,

manche Tage sind voll und lang, mit ganz wenig Platz zum Durchatmen. Nähen (für mich) ist aber immer noch entspannend und ich liebe es abends etwas zu zaubern, das ich dann direkt am nächsten Tag anziehen kann. So hält die (Näh-)Entspannung noch etwas länger an. Ganz oft beginnen solche Abende mit dem Satz „Ich bin dann mal weg (und nähe mir …)“.

Dabei muss es nicht immer ein neues Schnittmuster sein. Am liebsten „bastel“ ich dann aus einem Lieblingsstück ein Zweites, das ganz ähnlich und doch auch ganz anders ist. So kann ich ohne groß nachzudenken einfach nur Nähen – quasi mit Erfolgsgarantie!

Mein Lieblingsshirt Venedig ist für mich aus diesem Frühjahr nicht wegzudenken, also warum nicht auch ein Kleid daraus machen?

Schon vor einiger Zeit hatte ich einen herrlichen geringelten Romanitjersey in meinen Lieblingsfarben gekauft. Der Romanitjersey ist relativ schwer, schön einfach zu verarbeiten und vorallem fällt er ganz wunderbar und versteckt dabei kleine Röllchen. Ursprünglich wollte ich daraus einen Cardigan Porto nähen. Das hat sich dann aber doch nicht richtig angefühlt und so wurde nie etwas daraus. Der Stoff lag daraufhin etwas einsam in der Ecke. Er fiel mir wieder in die Hände als ich meine Schätze nach ausreichend Stoff für ein Kleid durchsucht habe.

Das Kleid sollte locker über die Hüften fallen und auf keinen Fall „aufsitzen“ oder gar „auftragen“. Ich habe das Schnittmuster daher eine Nummer größer gewählt, als ich es normalerweise trage. Das Longsleeve Venedig ist gerade geschnitten, ohne Taillierung. So konnte ich die Seitennähte einfach gerade nach unten ziehen (um etwas weniger als 30 cm) und das Saumbündchen dann unten annähen.

Wäre das nicht auch etwas für euch?

Liebe Grüße und einen ganz wunderbaren Mittwoch,

Elke


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